eusfeld befindet sich zwischen den Autobahnen A70 und der berüchtigten A3 in Höhe Geiselwind bzw. Knetzgau im nördlichen Steigerwald. Mit ca. 460 Einwohnern die zweitgrößte Ortschaft in der Gemeinde Rauhenebrach (Landkreis Haßberge - Unterfranken). Eingeschlossen von Buchenwäldern im Tal der beginnenden Rauhenebrach liegt Geusfeld auf einer Höhe von 323m über NN. Nach etwa zwei Stunden Fußmarsch durch Buchen- und Mischwäldern gelangt man Richtung Norden auf befestigten Waldwegen zum bekanten und schon von weitem sichtbaren Zabelstein. Zur anderen Seite hin gelangt man ins schöne Handthal mit seinen Weinbergen und der Ruine der Stollburg. Die nächsten größeren Städte sind Schweinfurt (30km) auf der einen und Bamberg (34km) auf der anderen Seite. Vom westlich liegenden Gerolzhofen sind es ca.12 km nach Geusfeld. Der Ortsname taucht erstmals 1303 als Gulsfeld auf, spätere Namen waren auch Geulsfeld oder Geulchsfeld was auf einer Pferdezucht hinweisen könnte - Feld des Gulichs. In mitten des Ortes steht die 1781 erbaute katholische Kuratikirche die dem Hl. ST. Martin geweiht ist. Den Hauptaltar ziert ein Bildnis des Hl. ST. Martin, die beiden Seitenaltäre stammen aus dem Magdalehnenkloster welches zwischen Handthal und Geusfeld stand. (Heute erinnert noch das “Magdalenenkreuz” daran). Gibt man "Geusfeld" als Suchbegriff bei einer Suchmaschine ein erhält man die meisten Ergebnisse in Verbindung mit Fußball. Dies lässt erahnen welchen Stellenwert der Fußballsport in Geusfeld hat. Der SC Geusfeld ist mit seinen vielen Abteilungen (Fußball, Volleyball, Theater, Gesangsgruppe,...) der mitgliederstärkste und dominierende Verein. Außerdem gibt es noch einen Eigenheimer-, Feuerwehr- und Kindergarten- Verein sowie den Frauenbund und nicht zuletzt die "Spreubachtaler Musikanten". Ein Großteil der Geusfelder arbeitet in der Kugellagerstadt Schweinfurt oder in Gerolzhofen. |
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